Einsortiert unter: Baumschule, Gartenbau, Gemüsebau, News, Weinbau | Tags: Bacillus thuringiensis israelensis, Kriebelmücken, Neudomück, Stechmücken, Trauermücken
Neudomück® wird schon lange sehr erfolgreich bei der Stechmückenbekämpfung in Gewässern und Wasserrückhalte-becken eingesetzt. In den letzten Jahren wird Neudomück® zusätzlich gegen Trauermücken-larven in Substraten als Hygienemaßnahme eingesetzt.
Wirkstoff
Bacillus thuringiensis israelensis (3000 AA-Einheiten pro mg). Bacillus thuringiensis israelensis (B.t.i.) ist ein sehr selektiv wirkendes Bakterium das nur gegen Mückenlarven wirkt.
Entdeckt wurde der Stamm 1976 in der Negev Wüste.
Einsatzgebiete
Teiche, Wassertümpel, Altarme von Gewässern
Andere Einsatzgebiete
Gegen Trauermücken in Substraten als Hygienemaßnahme.
Weitere Informationen zum Produkt unter www.eco-bio-systems.de
Einsortiert unter: Baumschule, Gartenbau, Gemüsebau, News, Weinbau | Tags: Dünger, Nährstoffe, Novovit Erba, Novovit Frutta, Novovit; Bodengranulat, Wasserspeicher
Novovit ist der erste Dünger mit integriertem Wasserspeicher. Die speziellen Gelpartikel in Novovit sind eine echte Innovation. Statt Wasser lediglich zu speichern, gibt Novovit es zeitverzögert auch wieder ab. Der besondere Clou: Nährstoffe zu Düngungszwecken, die einen effektiven Doppelnutzen ermöglichen, sind bereits enthalten.
Novovit Bodengranulat – So vielfältig wie Ihre Ansprüche. Versorgung der Pflanzen mit Dünger: Bis zu 8 Monate Wasserspeicher: bis zu 5 Jahre.
Schluß mit vielen unterschiedlichen Spezialdüngern! Nutzen Sie die Vorteile eines Düngers für alle Ihre Pflanzen!
Novovit speichert das 50-fache seines Eigengewichts an pflanzenverfügbarem Wasser.
Novovit ermöglichte eine Eigenversorgung der Pflanzen.
Novovit wirkt repellent gegen Wühl- und Schermäuse
Novovit ist optimal geeignet zum Einsatz in ariden Gebieten
Novovit wird fast nicht aus dem Boden ausgewaschen
Weitere Informationen und das Prospekt unter www.eco-bio-systems.de
Abschlussbericht:
Über 56.000 hochkarätige Fachbesucher aus 132 Ländern
Aussteller schließen Geschäftsvereinbarungen in Milliardenhöhe ab
Australischer „Zitruskaviar“ ist die Innovation des Jahres
Die FRUIT LOGISTICA 2011 hat mit der Präsenz aller wichtigen Entscheidungsträger der Branche, Geschäftsabschlüssen in Milliardenhöhe sowie einem neuen Aussteller- und Besucherrekord ihre Funktion als globale Leitmesse der Fruchthandelsbranche unterstrichen. Über 56.000 Fachbesucher aus 132 Ländern informierten sich auf dem bislang bedeutendsten Messeereignis der internationalen Fruchthandelswelt (2010: 54.000, +4%). Dr. Christian Göke, Geschäftsführer der Messe Berlin GmbH: „Die herausragenden Qualitätskriterien der diesjährigen FRUIT LOGISTICA waren die Internationalität der Messe, der globale Marktüberblick im Ausstellungsbereich sowie die hohe Entscheidungskompetenz der Branchenvertreter. Es gibt keine Veranstaltung dieser Branche auf der Welt, die alle Handelspartner der globalen Wertschöpfungskette so geschlossen vereint wie die FRUIT LOGISTICA. Die Messe ist als Marketingplattform für die weltweite Fruchthandelsbranche unschlagbar.“
Aussteller und Fachbesucher lobten die ausgezeichneten Kontakte zum Groß- und Einzelhandel, zu den Obst- und Gemüseerzeugern und zum Im- und Export. Obwohl Geschäftsabschlüsse nicht im Vordergrund der Messebeteiligung standen, konnten die Aussteller Verträge und Geschäftsvereinbarungen in Höhe von mehreren Milliarden Euro abschließen.
Mit der bislang größten Beteiligung präsentierten 2.452 Aussteller aus 84 Ländern (2010: 2.314 / 71) die komplexe Logistik, die die Versorgung der Verbraucher mit frischem Obst und Gemüse zu jeder Jahreszeit, an jedem Ort der Welt und in bestmöglicher Qualität sicherstellt. Der Anteil ausländischer Aussteller lag bei rund 90 Prozent. Parallel zur FRUIT LOGISTICA fand mit der FRESHCONEX 2011 zum vierten Mal die einzige europäische Fachmesse für die Frische Convenience-Branche Obst und Gemüse statt. Rund 100 Aussteller aus 18 Ländern stellten ihr Produkt- und Dienstleistungsangebot vor. Über 1.000 Medienvertreter aus 50 Ländern akkreditierten sich für den Fruchthandelsgipfel in Berlin.
Branchenauszeichnungen verliehen
Sieger des mit Spannung erwarteten FRUIT LOGISTICA Innovation Award (FLIA) 2011 wurde die Zitrusfrucht Limeburst Fingerlimes (Australien). Der Saft dieser Frucht ist in runde Bläschen eingeschlossen, die an Kaviar erinnern. Diese zerplatzen beim Kauen und geben ihren leicht säuerlichen, limettenartigen Inhalt frei. Die Frucht wurde im Frühling 2010 am Markt eingeführt und wiegt zwischen 25 und 30 Gramm. Nach der Preisverleihung zeigte sich James Boyd, Geschäftsführer der Limburst Australia, zuversichtlich: „Es hat 15 Jahre lang gedauert, um die Frucht auf diesen Entwicklungsstand zu bringen. Der Innovation Award wird unserem Unternehmen helfen, am Markt weiter Fuß zu fassen.“ Auf die Plätze 2 und 3 kamen die Kräuter- und Gemüseprodukte der Jamie Oliver „Grow Your Own“-Serie (Gasa Group, Dänemark) und der Mandelpilz (Prime Champ, Niederlande), ein Champion mit besonders nussigem Geschmack.
Als Sieger des FRUCHTHANDEL MAGAZIN Retail Awards wurden die Obst- und Gemüseabteilungen von famila Kiel ausgezeichnet, nachdem diese von Verbrauchern in einer repräsentativen GfK-Umfrage zu den beliebtesten in Deutschland gewählt worden waren.
Während der FRUIT LOGISTICA wurden hervorragende Leistungen im internationalen Fruchthandel mit dem „Grünen Merkur“ gewürdigt. Das Fruchthandel Magazin (Düsseldorf) verlieh die Trophäe im Rahmen des 30. Frische Forums Obst und Gemüse an die Azura Group (Marokko) sowie die Initiative Fruchthandel für gesunde und sichere Ernährung mit Obst und Gemüse e.V. (Deutschland).
Aussteller zeigten Innovationen und lobten Kontakmöglichkeiten
Zu den wichtigsten Zielsetzungen, mit denen sich die Aussteller an der FRUIT LOGISTICA beteiligt hatten, gehörten das Gewinnen von neuen Kunden, die Suche nach Lieferanten, die Information für das Fachpublikum und die Pflege der Kundenbeziehungen. Diese Ziele wurden in hohem Maße erreicht. Jeder zweite Aussteller gab an, eine Innovation oder eine Weiterentwicklung bisheriger Produkte auf dem Messestand ausgestellt zu haben. 85 Prozent der Aussteller bewerteten den geschäftlichen Erfolg ihrer Messebeteiligung positiv. Obwohl Geschäftsabschlüsse nicht im Vordergrund standen, wurden sie von einem Drittel der Aussteller während des Messeverlaufs realisiert. Darüber hinaus erwarteten rund 80 Prozent der Aussteller ein sehr gutes bis zufrieden stellendes Nachmessegeschäft. Die derzeitige wirtschaftliche Situation in ihrer Branche bewerteten etwa 69 Prozent der Aussteller positiv. Insgesamt dokumentierten 83 Prozent der Aussteller einen positiven Gesamteindruck von der diesjährigen FRUIT LOGISTICA.
97 Prozent der Fachbesucher empfehlen Besuch der FRUIT LOGISTICA
International und mit hoher Entscheidungskompetenz: so zeichnete sich das Fachpublikum der diesjährigen FRUIT LOGISTICA aus. Der Anteil von Fachbesuchern aus dem Ausland betrug 77 Prozent. Die ausländischen Fachbesucher stammten vorrangig aus den EU-Ländern (76%, vor allem aus Spanien, den Niederlanden und Italien). Sieben Prozent reisten aus europäischen Ländern außerhalb der EU, sieben Prozent aus Amerika, fünf Prozent aus Asien, vier Prozent aus Afrika und ein Prozent aus Ozeanien nach Berlin. Die Fachbesucher kamen vorrangig zur FRUIT LOGISTICA, um neue Kontakte herzustellen beziehungsweise neue Lieferanten zu finden, Neuheiten kennen zu lernen sowie zur Markt- und Konkurrenzbeobachtung. Dabei interessierten sie sich besonders für frisches Obst, frisches Gemüse sowie Verpackungen und Verpackungsmaschinen. Die Fachbesucher identifizierten sich hauptsächlich als Obst- und Gemüseerzeuger, als Vertreter des Import-/Exportgeschäfts sowie des Groß- und Einzelhandels.
Die Qualität der Fachbesucher hinsichtlich ihrer Entscheidungskompetenz blieb auf hohem Niveau konstant. Eine leitende Position innerhalb ihres Unternehmens als Geschäftsführer, Prokurist oder Abteilungsleiter nahmen 74 Prozent der Fachbesucher wahr. 74 Prozent gaben an, Einfluss auf Einkaufs- beziehungsweise Beschaffungsentscheidungen in ihrem Unternehmen auszuüben. 97 Prozent der Fachbesucher lobten das Angebotsspektrum der Messe. Das geschäftliche Ergebnis ihres Messebesuchs beurteilten 84 Prozent der Fachbesucher positiv. 82 Prozent konnten neue Geschäftskontakte knüpfen. Mehr als ein Drittel der Fachbesucher tätigte während der Messe Geschäftsabschlüsse, 72 Prozent der Fachbesucher erwarteten, dass aufgrund ihrer Kontakte nach der Messe weitere Verhandlungen sowie geschäftliche Transaktionen folgen werden. Den Besuch der FRUIT LOGISTICA würden 97 Prozent der Fachbesucher ihren Kollegen oder Geschäftspartnern weiterempfehlen.
Quelle: Messe Berlin
Veröffentlichungsdatum: 15.02.2011
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Mikronährstoffdünger zur Stärkung der pflanzeneigenen Abwehrkraft.
Pflanzen verfügen über einen aktiven, sowie einen passiven Verteidigungsmechanismus, welcher wichtige Bestandteile des Immunsystems der Pflanze sind.
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Bickenbach (ots) – Alnatura steht auf Platz zwei der nachhaltigsten Unternehmen Deutschlands. Diese Entscheidung verkündete das Komitee Deutscher Nachhaltigkeitspreis am 26. November 2010 in Düsseldorf: "Bio mit Leib und Seele – ein Konzept, das aufgeht", so die Jury. Mit dem renommierten Preis werden Unternehmen ausgezeichnet,die "vorbildlich wirtschaftlichen Erfolg mit sozialer Verantwortung und Schonung der Umwelt verbinden".
Professor Dr. Götz Rehn, Gründer und geschäftsführender Alleingesellschafter von Alnatura, nahm die Auszeichnung im Rahmen einer festlichen Gala am gestrigen Abend entgegen: "Sinnvoll für Mensch und Erde ist seit über 25 Jahren der Leitgedanke von Alnatura. Die Auszeichnung ist für uns eine große Freude. Sie ist uns zugleich Ansporn, unser gesamtes Tun noch nachhaltiger zu gestalten. Ich danke unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Partnern und Freunden und besonders unseren Kunden: Denn sie sind es, die Alnatura zu einem sinnvoll gestaltenden Unternehmen machen", kommentiert Rehn.
Der Begriff der Nachhaltigkeit wird in der klassischen Definition als ökologisch, ökonomisch und sozial verantwortliches Handeln verstanden, um die endlichen Ressourcen der Erde für kommende Generationen zu erhalten. Alnatura ergänzt diese drei Kriterien um eine geistig-kulturelle Dimension: "Dies führt zu einer Neubestimmung des Nachhaltigkeitsbegriffs", erläutert Rehn. "Die bisherigen Motive des Ökonomischen, Ökologischen und Sozialen werden um die geistige Perspektive erweitert. Das Ziel ist letztlich, dem Menschen geistige Freiheit zu ermöglichen. Ein neuer Denkansatz führt zu neuen Handlungsweisen: Alle Aktivitäten müssen dem Menschen und der Erde dienen, um eine zukunftsgerichtete Gestaltung der Welt zu bewirken". Bestandteil der kulturellen Dimension ist auch die Bewussteinsbildung der Mitarbeiter in Seminaren und Vortragsreihen sowie die Integration des Themas Nachhaltigkeit in die Lehrlingsausbildung.
Bio-Produkte sind gut fürs Klima
Die landwirtschaftlichen Zutaten aller Alnatura Produkte stammen aus ökologischem Landbau: Anders als die Agrarindustrie wirtschaften Bio-Bauern im Einklang mit der Natur und leisten damit einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Der Öko-Landbau ist nachweislich die umweltverträglichste Form der Landwirtschaft. Er kommt ohne chemisch-synthetische Düngemittel und Pestizide aus: Das spart Energie und verursacht damit weniger klimaschädliche Emissionen. Vielfältige Fruchtfolgen, Kompost und Mist als Dünger sowie eine schonende Bodenbearbeitung sorgen außerdem für einen humusreichen Boden. Dieser bindet CO2, anstatt es klimaschädlich in die Atmosphäre zu entlassen. Bio-Produkte stehen damit für einen nachhaltig sorgsamen Umgang mit der Natur. Ein weiterer Beitrag zum Klimaschutz sind regionale Bio-Produkte: Sie sichern nicht nur Arbeitsplätze in der heimischen Landwirtschaft und im Handwerk, sondern sparen auch Transportkilometer und gewährleisten, dass die gelieferten Waren tagesfrisch sind. Die Alnatura Super Natur Märkte beziehen saisonales Obst und Gemüse, Eier, Brot- und Backwaren von örtlichen Bio-Landwirten und Bio-Bäckern.
Umweltfreundliche Ladengestaltung
Ökologisches Bewusstsein zeigt Alnatura nicht nur beim Sortiment, sondern auch bei der Gestaltung und Ausstattung seiner Filialen. Um noch mehr Energie einzusparen, installierte Alnatura 2008 als erstes Einzelhandelsunternehmen in allen Filialen Glastüren vor den Kühlregalen. Bis zu 60 Prozent weniger Strom verbrauchen die Kühlregale dadurch. Darüber hinaus bezieht das Unternehmen bereits seit 2003 Jahren den Strom ausschließlich aus regenerativer Energie, nämlich Wind- und Wasserkraft. Auch bei den Baumaterialien wird auf Umweltverträglichkeit geachtet: Die Böden der Filialen bestehen aus Natursteinfliesen, die Regale aus Holz, die Wände sind mit Naturfarben gestrichen, und die wellenförmige Decke ist aus recyceltem Aluminium gestaltet. Auch das neu errichtete Alnatura Verteilzentrum im hessischen Lorsch wurde nach ökologischen Kriterien gebaut: mit einer Fassade aus heimischem Lärchenholz aus dem angrenzenden Odenwald, einer Photovoltaik-Anlage auf dem Dach, einer Luft-Wasser-Wärmepumpe zur Beheizung bzw. Kühlung und einer Geothermie-Anlage für das angeschlossene Bürogebäude. Durch die zentrale Warenverteilung können 20 Prozent CO2 eingespart und damit die wachsende Anzahl von Alnatura Filialen und Märkten der Handelspartner noch effizienter und umweltgerechter beliefert werden.
Alnatura in Zahlen
Gegründet wurde das Unternehmen 1984 von Götz Rehn, der auch heute noch geschäftsführender Alleingesellschafter ist. Bundesweit gibt es zum Jahresende 2010 59 Super Natur Märkte in 35 Städten in neun Bundesländern. Unter der Marke Alnatura werden außerdem 1.000 verschiedene Bio-Lebensmittel produziert, die in den eigenen Super Natur Märkten sowie in über 3.000 Filialen verschiedener Handelspartner vertrieben werden. Alnatura beschäftigt aktuell 1.350 Mitarbeiter und 113 Lehrlinge. Im Geschäftsjahr 2009/2010 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von 399 Millionen Euro und damit ein Plus von 11 Prozent zum Vorjahr.
Pressekontakt:
Stefanie Neumann
Alnatura Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: 06257-9322 687
Mail: stefanie.neumann@alnatura.de
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Bundesweit bieten rund 2350 Naturkostfachgeschäfte ein breites Sortiment an Bio-
Lebensmitteln an. Dies wurde erstmals ermittelt und im Rahmen des Projekts „Marktdaten Naturkostfachhandel“ bekannt gegeben. Die Ergebnisse bestätigen: Die Fachhandelsdichte ist regional sehr unterschiedlich. Die höchste Flächendichte je 1000 Einwohner weist der Süden auf. Spitzenreiter ist Bayern, gefolgt von Baden-Württemberg. Im Osten erweist sich Berlin als das Bundesland mit der höchsten Fachhandelsdichte. Das vom BNN Herstellung und Handel initiierte Projekt ist ein Gemeinschaftsprojekt, an dem neben dem BNN die Partner AgroMilagro research, Bio Verlag, Klaus Braun Kommunikationsberatung, Land und Markt sowie die Universität Kassel mitwirken. Im Herbst 2012 sollen die Projektergebnisse vorgestellt werden.
Einsortiert unter: News | Tags: arzneipflanzen, heilpflanzen, patent auf pflanzen, petition 14032, THMPD
Text der Petition
Der Deutsche Bundestag möge beschließen …dass das Verkaufsverbot von Heilpflanzen in der EU
ab dem 1. April 2011 in Deutschland nicht greift.
Laut Europäischer Richtlinie zur Verwendung traditioneller und pflanzlicher medizinischer Produkte (THMPD) wird der Verkauf und die Anwendung von Naturprodukten stark eingeschränkt.
Begründung
Es handelt sich um eine Richtlinie der EU zur Vereinheitlichung des Zulassungsverfahrens für traditionelle Kräuterzubereitungen, die medizinisch eingesetzt werden. Damit werden Naturprodukte zu medizinischen Produkten umdeklariert, die zugelassen werden müssen. In allen EU Länder wird es dann verboten sein Heilkräuter oder Pflanzen zu verkaufen, die keine Lizenz haben.
Naturstoffe , denen man eine Heilwirkung zuschreibt werden nicht mehr als Lebensmittel eingestuft, sondern als Arznei. Nur was man patentieren und mit einer Schutzmarke im Handel monopolisieren kann ist erwünscht. Was einfach in der Natur wächst ist illegal.
Unsere Gesundheit wird dadurch nicht geschützt, sondern es werden die Umsätze und Profite der Grosskonzerne gesichert. Wir sollten selber entscheiden was gut für uns ist und welche Mittel wir nehmen, ob chemische Bomben oder sanfte Naturheilmittel.
Dadurch erfahren auch Krankenkassen eine Erleichterung weil immer mehr Leute dazu übergehen,
Naturprodukte ohne Rezeptschein zu kaufen.
Link zur Petition im Deutschen Bundestag: http://tinyurl.com/2ewx5z6
Über 1000 Personen nahmen an der Verleihung des diesjährigen Agropreis im Berner Kursaal teil. Vor der Verleihung präsentierten sich die vier Nominierten dem Publikum und stellten ihr Produkt vor. So konnte das Trockenfleisch von den schottischen Hochlandrinder der "Aktie namens Lotti" gekostet werden, der mundende Apfelwein von Jacques Perritaz fand den Weg in die Kehlen der Besucher, Sandra Egli und Christian Golfetto stellten den Gästen den Geissbock "Baschi" vor und Katja und Markus Bucher überraschten mit einer Weiterverarbeitung ihres Bioknoblauches zu einer Paste.
"Wir sind überglücklich"
Agropreissieger 2010 und Gewinner des Preisgeldes von 20’000 Franken, gesponsert von der Emmental Versicherung, wurde das Projekt "Bioknoblauch" von Katja und Markus Bucher aus der Grossaffoltern im Berner Seeland. 2005 pflanzten Buchers die ersten Knoblauchzehen, nach langer Durststrecke und viel Durchhaltewille gelang 2008 der Durchbruch. In diesem Jahr wurden bereits 9,5 Hektaren Knoblauch angebaut, Abnehmer sind Coop, Migros, Manor, verschieden Bioläden, Marktfahrer und Verarbeiter wie Swiss Alpine Herbs.
Markus Bucher war überglücklich über den Gewinn des Agropreises: "Wir sind sehr glücklich, eigentlich hätten sämtliche Nominierten den Sieg verdient. Das Preisgeld fliesst wieder in das Projekt Bioknoblauch."
Buchers gewinnen auch den Saalpreis
Buchers gewannen nebst dem Hauptpreis auch den Saalpreis. Die Anwesenden hatten die Möglichkeit, ihrem Favoriten die Stimme zu geben. Alle Nominierten hatten während vier Minuten die Möglichkeit, ihr Projekt vorzustellen. Am Schluss hatten Katja und Markus Bucher die Nase vorn und gewannen den über 2000 Franken dotierten Saalpreis.
Arbeit wurde von Branche honoriert
Auch die Leser von "Schweizer Bauer", "Terre&Naure" sowie schweizerbauer.ch konnten ihrem Favoriten die Stimme geben. Sieger bei des Leserpreises der Agrarpresse, dotiert mit 3000 Franken, wurde das Projekt "Eine Aktie namens Lotti" von Guido Leutenegger und seinem Team. Leutenegger bewirtschaftet in Vergessenheit geratene Alpweiden in den Tessiner Bergen und vermarktet das Fleisch in der ganzen Schweiz. Käufer des Fleisches haben die Möglichkeit, für 2500 Franken eine Aktie zu kaufen und während zehn Jahren jedes Jahr Fleisch im Wert von 350 Franken zu beziehen. "Dieser Preis freut mich sehr, es ehrt mich, dass mein Projekt von der Agrarbranche gewürdigt wurde".
Ohne Preis, aber wie jeder Nominierte mit der Nominationsprämie von 5000 Franken nach Hause reisen Jacques Perritaz (Cidre le Vulcain) und Sandra Egli&Christian Golfetteo mit den Packgeissen. Sandra Egli: "Wir sind schon ein wenig enttäuscht, doch wir sind glücklich, dass wir nominiert wurden."
Eine ausführliche Berichterstattung finden Sie in der Ausgabe des "Schweizer Bauer" von kommenden Samstag.
Preisverleihung Agropreis 2011
Impressionen vom Agropreis