Eco-Bio-Blog – ökologische Betriebsmittel


Zahl von Naturkost-Fachgeschäften in Deutschland ermittelt
12. November 2010, 09:52
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Bundesweit bieten rund 2350 Naturkostfachgeschäfte ein breites Sortiment an Bio-
Lebensmitteln an. Dies wurde erstmals ermittelt und im Rahmen des Projekts „Marktdaten Naturkostfachhandel“ bekannt gegeben. Die Ergebnisse bestätigen: Die Fachhandelsdichte ist regional sehr unterschiedlich. Die höchste Flächendichte je 1000 Einwohner weist der Süden auf. Spitzenreiter ist Bayern, gefolgt von Baden-Württemberg. Im Osten erweist sich Berlin als das Bundesland mit der höchsten Fachhandelsdichte. Das vom BNN Herstellung und Handel initiierte Projekt ist ein Gemeinschaftsprojekt, an dem neben dem BNN die Partner AgroMilagro research, Bio Verlag, Klaus Braun Kommunikationsberatung, Land und Markt sowie die Universität Kassel mitwirken. Im Herbst 2012 sollen die Projektergebnisse vorgestellt werden.

www.n-bnn.de



Petition: Arzneimittelwesen – Keine Umsetzung des EU-Verkaufsverbotes für Heilpflanzen
10. November 2010, 08:48
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Text der Petition

Der Deutsche Bundestag möge beschließen …dass das Verkaufsverbot von Heilpflanzen in der EU
ab dem 1. April 2011 in Deutschland nicht greift.

Laut Europäischer Richtlinie zur Verwendung traditioneller und pflanzlicher medizinischer Produkte (THMPD) wird der Verkauf und die Anwendung von Naturprodukten stark eingeschränkt.

Begründung

Es handelt sich um eine Richtlinie der EU zur Vereinheitlichung des Zulassungsverfahrens für traditionelle Kräuterzubereitungen, die medizinisch eingesetzt werden. Damit werden Naturprodukte zu medizinischen Produkten umdeklariert, die zugelassen werden müssen. In allen EU Länder wird es dann verboten sein Heilkräuter oder Pflanzen zu verkaufen, die keine Lizenz haben.
Naturstoffe , denen man eine Heilwirkung zuschreibt werden nicht mehr als Lebensmittel eingestuft, sondern als Arznei. Nur was man patentieren und mit einer Schutzmarke im Handel monopolisieren kann ist erwünscht. Was einfach in der Natur wächst ist illegal.
Unsere Gesundheit wird dadurch nicht geschützt, sondern es werden die Umsätze und Profite der Grosskonzerne gesichert. Wir sollten selber entscheiden was gut für uns ist und welche Mittel wir nehmen, ob chemische Bomben oder sanfte Naturheilmittel.
Dadurch erfahren auch Krankenkassen eine Erleichterung weil immer mehr Leute dazu übergehen,
Naturprodukte ohne Rezeptschein zu kaufen.

Wenn Sie jemanden kennen, der sich auf für diese Petition interessieren könnte, klicken Sie hier und schicken dieser Person eine elektronische Postkarte.

Link zur Petition im Deutschen Bundestag: http://tinyurl.com/2ewx5z6



Bioknoblauch gewinnt Agropreis 2010
5. November 2010, 09:19
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Über 1000 Personen nahmen an der Verleihung des diesjährigen Agropreis im Berner Kursaal teil. Vor der Verleihung präsentierten sich die vier Nominierten dem Publikum und stellten ihr Produkt vor. So konnte das Trockenfleisch von den schottischen Hochlandrinder der "Aktie namens Lotti" gekostet werden, der mundende Apfelwein von Jacques Perritaz fand den Weg in die Kehlen der Besucher, Sandra Egli und Christian Golfetto stellten den Gästen den Geissbock "Baschi" vor und Katja und Markus Bucher überraschten mit einer Weiterverarbeitung ihres Bioknoblauches zu einer Paste. 
"Wir sind überglücklich"
Agropreissieger 2010 und Gewinner des Preisgeldes von 20’000 Franken, gesponsert von der Emmental Versicherung, wurde das Projekt "Bioknoblauch" von Katja und Markus Bucher aus der Grossaffoltern im Berner Seeland. 2005 pflanzten Buchers die ersten Knoblauchzehen, nach langer Durststrecke und viel Durchhaltewille gelang 2008 der Durchbruch. In diesem Jahr wurden bereits 9,5 Hektaren Knoblauch angebaut, Abnehmer sind Coop, Migros, Manor, verschieden Bioläden, Marktfahrer und Verarbeiter wie Swiss Alpine Herbs.
Markus Bucher war überglücklich über den Gewinn des Agropreises: "Wir sind sehr glücklich, eigentlich hätten sämtliche Nominierten den Sieg verdient. Das Preisgeld fliesst wieder in das Projekt Bioknoblauch."
Buchers gewinnen auch den Saalpreis
Buchers gewannen nebst dem Hauptpreis auch den Saalpreis. Die Anwesenden hatten die Möglichkeit, ihrem Favoriten die Stimme zu geben. Alle Nominierten hatten während vier Minuten die Möglichkeit, ihr Projekt vorzustellen. Am Schluss hatten Katja und Markus Bucher die Nase vorn und gewannen den über 2000 Franken dotierten Saalpreis.
Arbeit wurde von Branche honoriert
Auch die Leser von "Schweizer Bauer", "Terre&Naure" sowie schweizerbauer.ch konnten ihrem Favoriten die Stimme geben. Sieger bei des Leserpreises der Agrarpresse, dotiert mit 3000 Franken, wurde das Projekt "Eine Aktie namens Lotti" von Guido Leutenegger und seinem Team. Leutenegger bewirtschaftet in Vergessenheit geratene Alpweiden in den Tessiner Bergen und vermarktet das Fleisch in der ganzen Schweiz. Käufer des Fleisches haben die Möglichkeit, für 2500 Franken eine Aktie zu kaufen und während zehn Jahren jedes Jahr Fleisch im Wert von 350 Franken zu beziehen. "Dieser Preis freut mich sehr, es ehrt mich, dass mein Projekt von der Agrarbranche gewürdigt wurde".
Ohne Preis, aber wie jeder Nominierte mit der Nominationsprämie von 5000 Franken nach Hause reisen Jacques Perritaz (Cidre le Vulcain) und Sandra Egli&Christian Golfetteo mit den Packgeissen. Sandra Egli: "Wir sind schon ein wenig enttäuscht, doch wir sind glücklich, dass wir nominiert wurden."
Eine ausführliche Berichterstattung finden Sie in der Ausgabe des "Schweizer Bauer" von kommenden Samstag.

Preisverleihung Agropreis 2011
Impressionen vom Agropreis




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