Eco-Bio-Blog – ökologische Betriebsmittel


10 Millionen Hektar Biofläche und fast 20 Milliarden Euro Bioumsatz in Europa 2010
16. Februar 2012, 14:29
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Der europäische Bio-Markt ist auf Einzelhandelsebene 2010 wieder stärker gewachsen als in den Vorjahren. Er legte um 8 % auf 19,6 Milliarden Euro zu, so die gemeinsame Schätzung von AMI (Agrarmarkt Informations-Gesellschaft), FiBL (Forschungsinstitut für biologischen Landbau) und ORC (Organic Research Centre).

Nach wie vor war Deutschland 2010 mit 6,02 Milliarden Euro Umsatz größter Biomarkt in Europa. Frankreich hat mit einem Umsatz von 3,39 Milliarden Euro deutlich aufgeholt. Das Vereinigte Königreich belegte mit zwei Milliarden Euro den dritten Platz gefolgt von Italien mit 1,55 Milliarden Euro. Die höchsten Bioanteile am jeweiligen Gesamtlebensmittelmarkt konnten in Dänemark mit 7,2 %, Österreich (6,0 %) und der Schweiz (5,7 %) erzielt werden. Die Schweizer gaben im Durchschnitt 153 Euro pro Kopf und Jahr für Bio-Produkte aus, die Dänen 143 Euro und die Österreicher 118 Euro. Mit 74 Euro lag Deutschland im Mittelfeld. Im Gesamtdurchschnitt gaben die Bewohner der erfassten 32 europäischen Länder 28 Euro im Jahr 2010 für Bioprodukte aus. Während die Belgier, Italiener, Österreicher, Schweden und Niederländer über 10 % mehr Geld für Bioprodukte ausgaben, waren andere Länder immer noch von Rezession und Wirtschaftskrise betroffen. In Irland, im Vereinigten Königreich und in Norwegen sank der Bioumsatz jeweils einstellig im Vergleich zum Vorjahresumsatz.

Im Vergleich zu den Vorjahren war 2010 das Konsumklima in vielen Ländern wieder freundlicher, vor allem aber ist das Bewusstsein für die Ernährung und Lebensmittelherkunft oft gestiegen. So werden in den meisten Ländern für 2011 noch höhere Wachstumsraten geschätzt.

Noch stärker als der Umsatz ist die Biofläche gestiegen: Die europäischen Landwirte haben 2010 auf mehr als 10 Mio. Hektar Bioprodukte angebaut, das waren 9 Prozent mehr als 2009.

Somit wurden 2,1 % der europäischen Landwirtschaftsfläche ökologisch bewirtschaftet, in der EU sind es sogar 5,1 Prozent. 41 % der europäischen Biofläche wurden für den Ackerbau genutzt, 45 % waren Grünland und auf 10 % der Fläche wurden Dauerkulturen angebaut. Der Anteil der Grünlandfläche ist schon seit Jahren im Biolandbau deutlich höher als im konventionellen Landbau, da es auf extensiven Standorten besonders leicht ist, die Bewirtschaftungsform zu ändern. Aber auch immer mehr Acker- und Dauerkulturflächen werden auf die biologische Wirtschaftsweise umgestellt. Bedeutendste Ackerfrucht war wie in den Jahren zuvor Getreide mit 1,7 Mio. Hektar, an zweiter Stelle stand der Grünfutteranbau mit 1,6 Millionen Hektar. Es folgten die Proteinpflanzen mit 230‘000 Hektar, die Ölsaaten mit 188.000 Hektar und Gemüse mit 113‘000 Hektar. Unter den Dauerkulturen (insgesamt 984‘000 Hektar), spielten Oliven (368.000 Hektar), Wein (193‘000 Hektar) und Nüsse (187‘000 Hektar) die bedeutendste Rolle. Die Biofläche hat sich 2011 in den einzelnen Ländern sehr unterschiedlich entwickelt, dürfte aber insgesamt weiter gestiegen sein.

Immer noch ist es in vielen europäischen Ländern schwer, Biomarktdaten zu bestimmen oder zu schätzen und vor allem miteinander zu vergleichen. Das neue EU-Projekt „Organic Data Network“ an dem FiBL und AMI beteiligt sind, ist im Februar 2012 gestartet, und soll Markt- und Produktionsdaten deutlich verbessern und so die Markttransparenz in Europa erhöhen.

Quelle: FiBL



Der große Bio-Schmäh: Wie uns die Lebensmittelkonzerne an der Nase herumführen
13. Februar 2012, 12:29
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Kurzbeschreibung

Biologische Lebensmittel liegen im Trend, die Umsätze steigen jährlich. Den größten Teil des Kuchens sichern sich in Österreich mittlerweile die Handelsmarken der großen Supermarktkonzerne wie REWE (Billa & Co.), SPAR und HOFER. Was steckt aber wirklich hinter deren Bio-Handelsmarken?

Ausgehend von den vollmundigen Versprechen der Werbung macht sich der Agrarbiologe Clemens G. Arvay in Wallraff-Manier auf die Suche nach der Realität.

Anstatt auf idyllische Bio-Bauernhöfe und glückliche Schweinchen stößt er auf Tierfabriken, endlose Monokulturen und industrialisierte Landwirtschaft. Begleiten Sie den Autor auf seiner Reise durch den biologischen Massenmarkt und erleben Sie hautnah, was Sie nie hätten erfahren sollen, wenn es nach den Lebensmittelkonzernen ginge. Clemens G. Arvay zeigt aber auch echte Bio-Alternativen auf.

„An diesem Buch werden viele schwer zu schlucken haben, die sich ihr gutes Gewissen bequem im Supermarkt kaufen wollten. Für alle, die sich nicht täuschen lassen wollen, ist es eine unverzichtbare Informationsquelle.“
Klaus Werner-Lobo, Autor von „Schwarzbuch Markenfirmen“



Bioprodukte immer beliebter – vor allem bei jüngeren Verbrauchern
10. Februar 2012, 16:54
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10.02.2012

"Ökobarometer 2012": Konsumenten schätzen klare Angaben zur Herkunft

Biolebensmittel finden besonders bei jüngeren Menschen immer größeren Zuspruch. So lautet eines der Ergebnisse der neuen "Ökobarometer"-Studie, die im Auftrag des Bundeslandwirtschaftsministeriums durchgeführt wurde. 71 Prozent aller Befragten unter 30 Jahren gaben an, Bioprodukte zu kaufen. 16 Prozent von ihnen erwerben demnach ausschließlich oder häufig Ökowaren. 55 Prozent greifen gelegentlich zu Biolebensmitteln – eine Steigerung von 16 Prozent gegenüber der Umfrage 2010. Im Rahmen der kontinuierlichen repräsentativen Studie wurden Ende Januar 2012 insgesamt 1.006 Bundesbürger zu ihrem Konsumverhalten bei Biolebensmitteln befragt.

Bio liegt im Trend – in jedem Alter

Auch insgesamt, das heißt über alle Altersschichten hinweg, wächst den Ergebnissen der Erhebung zufolge die Beliebtheit von Biolebensmitteln: So gaben 76 Prozent der befragten Verbraucher an, Ökoprodukte zu erwerben (ausschließlich: 2 Prozent / häufig: 19 Prozent / gelegentlich: 55 Prozent). Dies sind 5 Prozent mehr als 2010. Nur 15 Prozent aller Befragten wollen auch künftig keine Biowaren kaufen. Bei der letzten Umfrage war dies noch jeder Fünfte.

Hinweise zu Herkunftsregion und Erzeuger sind Verbrauchern wichtig

Die große Mehrheit aller Befragten hält Hinweise auf der Verpackung zu Herkunftsregion (91 Prozent) oder Erzeugeradresse (81 Prozent) für besonders hilfreich, um beim Einkauf rasch erkennen zu können, ob ein Lebensmittel aus regionaler Erzeugung stammt. Von den Befragten, die angaben, Biokäufer zu sein, wünschen sich 90 Prozent "Fair Trade"-Kennzeichnungen als zusätzliche Angabe auf Ökoprodukten. 78 Prozent erachten ein eigenes Regionalsiegel als vorteilhaft. Wie berichtet hatte Bundesministerin Aigner am Rande der "Grünen Woche" erste Überlegungen zur Etablierung einer bundesweiten Regionalkennzeichnung vorgelegt.

Tierwohl, Regionalität und Gesundheitsvorteile zentrale Motive für Biokauf

Wichtigste Gründe für den Kauf von Biolebensmitteln sind eine artgerechte Tierhaltung (94 Prozent), die regionale Herkunft bzw. die Unterstützung regionaler Betriebe (89 Prozent) sowie eine geringe Schadstoffbelastung (89 Prozent). In der Wertschätzung gestiegen ist das Thema gesunde Kinderernährung bzw. Ernährung während der Schwangerschaft. 79 Prozent geben an, aus diesem Grund Biolebensmittel zu kaufen. Dies sind 9 Prozent mehr als 2010. Bevorzugte Einkaufsorte für Ökoprodukte bleiben die konventionellen Supermärkte (84 Prozent) und Discounter (63 Prozent). Beliebteste Ökolebensmittel sind weiterhin Eier, Obst und Gemüse, Kartoffeln, Brotwaren und Milchprodukte.

Alle Ergebnisse des aktuellen Ökobarometers 2012 finden Sie im Journalisten-Bereich von Oekolandbau.de.

Pressekontakt
Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)
Geschäftsstelle Bundesprogramm Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN)
Elmar Seck
Deichmanns Aue 29
53179 Bonn
Telefon: 02 28 / 68 45 – 29 26
Fax: 02 28 / 68 45 – 29 07
E-Mail: Elmar.Seck@BLE.de

Quelle: BLE/BMELV-Pressemitteilung



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13. Januar 2011, 10:57
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