DIY – Gartenmöbel selber bauen – wir zeigen wie das geht

innovative-outdoormoebelFür alle, für die Gartenmöbel aus dem Baumarkt nicht die Erfüllung sind, gibt es noch verschiedene alternative Methoden an individuelle Traummöbel zu gelangen. Vielerorts gibt es spezielle Antiquitätenhändler, die ab und zu wahre Schätze zu kleinen Preisen bieten – auch Privatauktionen im Internet sind häufig der Schlüssel zum perfekten Wohnmöbel für den kleinen Groschen. Wem auch das noch nicht ganz zusagt, dem bleibt glücklicherweise auch die Möglichkeit sich die entsprechenden Möbel selbst zu fertigen. Jeder, handwerklich etwas begabt ist sollte keine Probleme haben sich seine Möbel selbst aus natürlichen Materialien herzustellen. Das ist nicht nur umweltschonender sondern auch ein Bonus für die eigene Gesundheit, da man beim Do-it-yourself-Bau der Möbel keinerlei industrielle Beiz- und Leimstoffe verwenden muss. Diese sind teilweise als potentiell gesundheitsgefährdend eingestuft worden – im Übrigen macht der Eigenbau auch noch jede Menge Spaß und macht am Ende Stolz auf das Geschaffene. All dies sind Gründe, weshalb man sich für den Eigenbau seiner Möbel entscheiden sollte. Innerhalb der folgenden Abschnitte möchten wir gern hilfreiche Tipps zum Eigenbau von Gartenmöbeln geben und wie diese am besten umgesetzt werden können. Des Weiteren sollen auch noch hilfreiche Tricks zur Pflege der Outdoor-Möbel Marke Eigenbau gegeben werden.

Gartenmöbel aus den verschiedensten, natürlichen Materialien bauen: Werkeln im Freien entspannt die Seele

selfmade-steinbrunnenAls ideales Baumaterial für die eigenen Gartenmöbel könnten unter anderem Europaletten dienen, die man in vielen Baumärkten oder im Internet günstig käuflich erwerben kann. Das Holz der Europaletten ist in seiner Natur äußerst robust und lässt sich zudem auch hervorragend verarbeiten. Wichtig ist in erster Linie, dass die Paletten als Ganzes genutzt werden oder entsprechend von Nägeln befreit und die Oberfläche der Hölzer abgeschliffen wird, damit sich das Material gut für Sitzmöbel verwenden lässt – für Mobiliar wie z.B. Schränke oder Tische kann es auch etwas rauer gehalten werden. Zunächst sollte man sich die Maße der späteren Gartenmöbel festlegen – egal ob Stühle, Sitzecken oder Bänke sowie auch Tische oder Kommoden, Schränke – passende Maße können in diversen Bauanleitungen im Netz gefunden werden. Für den Bau der Möbel selbst sollten verschiedene Werkzeuge wie z.B. Hammer, Fuchsschwanzsäge, diverse Feilen, Schleifpapier, Hobel, Zange und Zentimetermaß vorhanden sein. Anzuraten ist das Werkeln im Freien – hier kann man frische Luft schnappen und die Arbeit an den eigenen Möbeln kann nach dem Feierabend der individuellen Entspannung dienen. Idealerweise führt man den Bau der Gartenmöbel mit der ganzen Familie durch – eine alternative Freizeitgestaltung, die sicherlich jedem Spaß macht und Kinder Handwerklich fordert.

Holzarten und Grundierungsstoffe, zudem hilfreiche Tipps gegen den Holzverfall

negativ-beispielBei der Auswahl neuer Hölzer für den Bau von Gartenmöbeln solltest du vor allem darauf achten, dass die entsprechenden Holzarten überhaupt für den Möbelbau geeignet sind – entsprechend eignen sich hier vor allem Harthölzer wie z.B. Teak-Holz oder auch Bangkirai. Da diese Hölzer im über eine lange Zeit und tropischen Regenwald wachsen, sind diese witterungsbeständiger als heimische Weichhölzer wie z.B. Fichte oder Birke – jene sind für den Outdoor-Bereich gänzlich ungeeignet. In diesem Zusammenhang sollten Europaletten zum Bau von Möbeln auch nur für Möbel für den Überdachten Outdoor-Bereich verwendet werden. Trotz der Witterungsbeständigkeit der tropischen Harthölzer sollten diese nach dem Bau der Möbel noch mit Holzlasur imprägniert werden. Entweder man entscheidet sich hier für einen Schutzlack oder auch für Schutzöl – in jedem Fall sollte beides an trockenen Tagen auf das getrocknete Holz aufgetragen werden. Für einen nachhaltigen Schutz des Holzes sollte diese Prozedur alle paar Jahre wiederholt werden, um auch noch nach vielen Jahren optisch ansehnliche Gartenmöbel zu besitzen. Des Weiteren sollte auch darauf geachtet werden, dass die Outdoor-Möbel nicht langfristig mit Speiseresten und anderen organischen Mitteln in Berührung kommen, da sich an diesen sonst schnell Schimmel ansetzen kann – regelmäßiges Abwischen der Möbel mit einem feuchten Tuch kann hier aber schon sehr effektiv Abhilfe schaffen.

Geregelter Flüssigkeitsabfluss – was hat es damit auf sich?

Bei der Konstruktion der Möbel selbst sollte zudem darauf geachtet werden, dass sich später kein Regenwasser auf den Oberflächen der Gartenmöbel Marke Eigenbau sammeln kann – hierfür können spezielle Harthölzer mit Profil gekauft werden, die das Regenwasser effektiv ableiten. Des Weiteren sind eingebaute Schrägen und die Vermeidung wassertragender Oberflächen sehr wichtig, damit sich später kein Regenwasser auf den Gartenmöbeln sammeln kann – jenes kann dazu führen, dass sich das Holz der Möbel verzieht oder schimmelt. Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Vermeidung von sehr schmalen Fugen, sogenannten Kappilarfugen, in diese saugt sich das Wasser sonst förmlich herein und trocknet über einen längeren Zeitraum nicht mehr ab. Schlussendlich sollte je nach Untergrund das Holz keinen direkten Bodenkontakt haben. Gerade auf Rasen oder Erdflächen hat man dort sonst ebenfalls dauerhaft Feuchtigkeit die das Holz angreift. Abhilfe schaffen hier Plastik- und Metallfüße zum einschrauben oder spezielle wasserbeständige Verbundstoffe aus Holz und Epoxid Klebern. Werden alle Ratschläge beachtet, dann steht dem Vergnügen mit den eigenen Gartenmöbeln sowie dem Bau dieser nun nichts mehr im Wege.

Dieser Artikel entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Gartenchef.de

(Bildmaterial:
© POC21_Week_1 (POC21 – Proof of Concept/Flickr.com, CC BY-SA 2.0)
© Gartenmöbel abzugeben (Konstantin Scholl/Flickr.com, CC BY 2.0)
© #diy #firepit (allenran 917/Flickr.com, CC BY 2.0))

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